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Gut anziehen
von Creative Weblogger am 07.02.10

© flydime
Was war passiert? Schauen wir exemplarisch auf die Internetseite des Hamburger Abendblatts wo von gentechnisch veränderter Baumwolle die Rede ist. Und die wurde als "bio" deklariert, obwohl sie dies nach den herrschenden Ökostandards nicht ist. Die "Schuldigen" sind dabei jedoch nicht die Einzelhändler, wie ebenfalls aus dem Artikel hervorgeht:
Im dem Betrugsfall hätten die indischen Behörden die Anbieter Ecocert aus Frankreich und Control Union (Niederlande) laut Apeda- Direktor Dave mit Geldstrafen in Höhe von umgerechnet mehreren zehntausend Euro belangt. Auf Anfragen der FTD hätten diese Unternehmen nicht reagiert.
H&M war informiert und hat sogleich darauf gedrängt, dass sich die Fälle nicht wiederholen, Tchibo sowie C&A sind überrascht und wissen von nichts. Das mag naiv oder einfach bequem sein, fest steht aber, dass gerade bei Baumwolle oftmals Schindluder getrieben wird:
Lothar Kruse, Leiter des unabhängigen Labors Impetus in Bremerhaven, untersucht für kleinere Ökoanbieter Fasern und Garne. Etwa 30 Prozent der Biobaumwollproben sind gentechnisch verändert, sagte der Experte.
Warum sich die großen Anbieter die vorherige Untersuchung gespart haben, geht aus dem Artikel leider nicht hervor.
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