
Im englischen Fairtrade, im deutschen nichts anderes als kontrollierter Handel. So legt die Fairtrade Organisation für diverse Produkte einen Mindestpreis für die Erzeuger fest und gewährleistet so einen absolut fairen Handel. Zumal den Erzeugern so stets ein gewisses Einkommen zugesichert wird, denn unter dem festgesetzten Preis läuft einfach nichts. Außerdem wird dieser Preis in der Regel immer über den Weltmarktpreis festgelegt und stärkt so die Beziehung zwischen Erzeuger und Händler und auch anders herum. Fairtrade kümmert sich vor allem um die Industrie-und Entwicklungsländer, denn gerade letztere haben diese Unterstützung stets dringend nötig. Vor allem landwirtschaftliche Erzeugnisse, aber auch Produkte aus dem traditionellen Handwerk werden so unterstützt, zudem bemüht sich Fairtrade aber auch um den Tourismus, um anderen ein faires Reisen zu ermöglichen. Viele Millionen Landwirte profitieren heute von dieser Organisation und wären ohne, diese wohl kaum in der Lage ihre Erzeugnisse gewinnbringend zu verkaufen.
Auf diese Weise sollen Hersteller und Arbeiter wieder enger zusammenarbeiten und an den Rand gedrängte Gruppen wieder eine Chance auf dem Markt erhalten. Fairtrade richtet sich an die Menschen die ansonsten kaum eine Chance hätten ihr Leben zu meistern, vor allem arme Regionen profitieren von dieser Organisation. So können Hersteller stets mit einem gewissen Preis rechnen.