
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Ohne Führerschein und Auto und mit der tollen bahncard 100 kommt man auch ganz gut durchs Leben. Wenn ich aber einen Führerschein hätte, dann wäre ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Nummer 100.001 bei den deutschen CarSharing-Nutzern.
Der Bundesverband CarSharing hat einen Grund zum Feiern, nämlich seine 100.000 Kundin! Das ist ja schonmal eine ganz ordentliche Zahl. Andererseits finde ich, es könnte durchaus auch noch viel mehr CarSharer geben, denn die Idee ist doch einfach genial: Man hat nicht ein Auto, sondern ganz viele und kann sich immer das aussuchen, das man gerade braucht – von kleinen Flitzerchen bis zum Transporter. Man kann sich dieses ganze Rumgemache wie Wartung, Waschstraße, Versicherung etc. einfach sparen. Man zahlt nur dann fürs Auto, wenn man es auch wirklich braucht (und ich kenne wirklich viele Leute, deren Auto vielleicht einmal in der Woche zum Einkaufen fahren darf!). Umweltfreundlich ist die ganze Sache natürlich auch noch: Auf 100.000 CarSharing-Kunden kommen derzeit ca. 2900 Autos in 260 Städten. Ein CarSharing-Auto ersetzt also 6 bis 10 Pkw. Das bedeutet:
Weniger Autos auf unseren Straßen, weniger Schrott, weniger Energie- und Rohstoffeinsatz bei der Herstellung und mehr Platz für Menschen. Als CarSharerIn werden Sie Autos bewusster nutzen und weniger fahren. Weniger Lärm, weniger Schadstoffe und mehr frische Luft sind die Folge.
Wie gesagt: Ich find's genial und finde, wir sollten stramm auf die 200.000 zusteuern. Jede Menge Infos rund ums CarSharing und eine Suchmaschine für lokale Anbieter gibt's beim Bundesverband "bcs".