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Gut leben
von Barbara Haselboeck am 14.02.07

Die Bedingungen, unter denen Blumen in diesen Ländern produziert werden, sind allerdings leider oft alles andere als "rosig". Bis zu 18 Stunden pro Tag schuften Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Blumenfarmen, oft ohne festen Vertrag und ohne Schutz vor den eingesetzten Pestiziden. Gerechte bezahlung für den Knochenjob? Fehlanzeige.
Der Durchschnittslohn im weltweit zweitwichtigsten Exportland Kolumbien läge gerade einmal in der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns von 194 US-Dollar pro Monat, berichtet "terre des hommes" unter Berufung auf die kolumbianische Partnerorganisation "Cactus". In Ecuador und Kenia, weiteren wichtigen Blumenexportländern, lägen die monatlichen Durchschnittslöhne mit 160 bzw. 30 US-Dollar noch weit niedriger.
Wer lieber ungetrübte Freude verschenken möchte, wird unter http://www.fairflowers.de fündig. Hier finden sich die Adressen aller Floristen, die Blumen mit dem Gütesiegel des "Fair Flower Program" (FLP) für menschen- und umweltgerechten Blumenanbau führen. Diesen Tipp könnt Ihr eurem Valentin oder eurer Valentine ja mal zärtlich ins Öhrchen flüstern. So, und jetzt will ich aber wirklich nicht länger stören. Schönes Turteln noch allseits!
P.S. Auch wenn ich immer noch vergeblich auf den ersten Kommentar warte, will ich heute mal nicht so sein. Ist ja schließlich Valentinstag. Also, die heutige Gewinnfrage für die Toyota Prius-Aktion bei BILD lautet: Wer baut den umweltfreundlichen "Prius"? a) Kyoto b) Papaya c) Toyota
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Wong
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