
© Conanil
Wie sangen es die Toten Hosen einst: Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.. Zugegeben: Nicht meine Musik aber der Refrain ist ein optimaler Einstieg in dieses Posting. Denn vielleicht kommt irgendwann wirklich die Zeit, in der nicht jeder Artikel über Nachhaltigkeit mit dem Zusatz kein Müsli-Image daherkommt.
Im Fall der "Welt" sind wir leider noch nicht so weit, doch immerhin erfahren wir, dass "Ã-ko" der neue Einrichtungs-Luxus ist. Aha!
Die Rede ist von nachhaltigen Möbeln, die noch lange keine Selbstverständlichkeit sind. Man braucht nur einmal einen Blick auf das Angebot blau-gelber schwedischer EInrichtungshäuser zu werfen und man findet schnell heraus, dass Nachhaltigkeit nicht immer an erster Stelle steht. Denn:
Damit sie das Label "ökologisch korrekt" tragen können, sollten Möbel in der herstellung, der Lebensdauer und der Wiederverwertung umweltfreundlich sein, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) in Bad Honnef. Das bedeutet zum Beispiel, dass hauptsächlich Naturmaterialien verwendet werden. Wird ein Möbelstück entsorgt, müssen sich alle Werkstoffe trennen lassen.
Hohe Ansprüche, denen aber mehr und mehr Hersteller genügen. Und dass die Möbel wie beispielsweise das schicke Sofa "Mosspink" der Firma Brühl aus Bad Steben (Bayern) nicht gerade günstig sind, kann man mit dem Hinweis auf ihre Langlebigkeit durchaus verstehen. Wer billig kauft, kauft zweimal – dieser Satz trifft sicherlich auch auf Möbel zu und wer auf ökologische Möbel setzt hat einfach länger etwas davon.
Prima, dass sich diese Erkenntnis offensichtlich mehr und mehr durchsetzt.