Ökologischer Alltag – Am frühen Morgen

Ã-kologischer Alltag â€
© jenniferlstoddart

Immer wieder reden wir davon, dass wir in unserem Leben viel bewusster, naturschonender, energiesparender – eben einfach ökologischer leben sollten. Aus diesem Grund möchte ich nun einmal einen Morgen skizzieren, wie er sein sollte bzw. könnte. Und vielleicht merkt der ein oder andere Leser, dass es gar nicht so schwer und kompliziert sein muss, sich im Alltag richtig und verantwortungsbewusst seiner Umwelt gegenüber zu verhalten.

Mein Solarwecker klingelt. Gähnend drehe ich mich zur Seite, mache ihn aus und rutsche an den Rand meines Vollholzbettes, das ohne Chemikalien und Schrauben hergestellt wurde, und blinzele verschlafen aus dem Fenster. Ich strecke mich ein wenig, stehe auf und ziehe mir erst einmal meine kuscheligen Baumwoll-Socken an, die natürlich aus kontrolliert- biologischem Anbau stammen. Nun mache ich das Licht an. In meiner ganzen Wohnung nutze ich selbstverständlich energiesparlampen. Jetzt erst einmal auf Toilette. Da ich keine Wasserspar-Spülung habe, liegen in meinem Toilettenkasten dicke Steine. Diese verhindern, dass zu viel Wasser in den Kasten läuft und beim Abspülen verschwende ich jetzt nicht mehr so viel Wasser. Beim Zähneputzen lasse ich das Wasser vom Wasserhahn nur dann laufen, wenn ich es auch brauche, beim Schrubben meiner Beißerchen lasse ich das Wasser aus, beim Mundausspülen, Mundabwischen und Händewaschen schalte ich es an. Nun geht es in die Küche. Als erstes werde ich mir ein gesundes Frühstück zubereiten. Ich hole also Butter und Käse aus dem Kühlschrank – es ist ein umweltfreundlicher Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A – und setze mich an den Küchentisch aus Holz. Dort steht mein Entsafter mit dem ich mir einen frisch gepressten Orangensaft mache. Hmmm – ist der lecker! Die Orangen habe ich vom Bauermarkt und die schmecken wirklich spitze! Nun mache ich mir Gedanken, was es mittags zu essen geben wird. Bewusstes Kochen ist mir sehr wichtig, denn ich möchte mich und meine Familie gesund ernähren. Ich habe mich für eine Gemüsesuppe entschieden und werde dafür später noch auf den Markt gehen, denn es fehlen mir Bohnen und Suppengemüse. Ich achte sehr darauf gute Lebensmittel einzukaufen und verzichte so weit es geht auf Produkte, die den Geschmacksverstärker Glutamat enthalten. Nun nehme ich meinen Frühstücks-Teller, stelle ihn in meine Spülmaschine der Energieeffizienzklasse A und laufe hinab in den Keller. Dort wartet ein großer Haufen Schmutzwäsche und meine ökologische Waschmaschine auf mich. Und ich greife zum ökologischen Waschmittel und Wäschespüler, gebe es in die dafür gedachte Schublade und schalte die Maschine an.

Beim Schreiben dieser kleinen Geschichte ist mir aufgefallen, dass ich die meisten der beschriebenen, energiesparenden, naturfreundlichen Maßnahmen bereits in meinem Alttag integriert habe. Bis auf den Solarwecker und die reinen Ã-ko-Möbel, könnte das ein Tag aus meinem eigenen Leben sein. Wie sieht es bei Euch aus? In wieweit lebt ihr ein naturbewusstes Leben? Wie "öko" seid Ihr? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare, Ideen und Tipps!


Post a comment.

Impressum