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Mmmh. Lecker Gemüse. Vor allem, wenn es bio ist. Da schmeckt man doch gleich den Unterschied. Oder auch nicht! Denn glaubt man dem Stern, so kommt es immer wieder vor, dass Gemüse als biologisch deklariert wird, in Wirklichkeit aber konventionell angebaut wurde. Das ist ärgerlich, doch scheint es Abhilfe zu geben.
Um solche Fälschungen zu erkennen, ermitteln Wissenschaftler mit modernen Geräten nun eine Art Fingerabdruck von Gemüse, Obst und Fleisch, mit dem sie die Herkunft der Produkte genau zuordnen können.
"Über die Luft, die sie in Ihren Zellen einlagern, kann man etwa lokalisieren, in welcher Region sie sich vom Breitengrad her aufgehalten haben", erläutert Jürgen Thier-Kundke vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Nimmt man mehrere solcher Faktoren zusammen, kann genau eingegrenzt werden, wo eine Karotte gewachsen ist oder ein Rind gegrast hat.
Dabei geht es nicht nur um ökonomische Gesichtspunkte sondern auch um gesundheitliche Aspekte. Denn was, wenn beispielsweise bei einem Fleischskandal trotzdem munter aus dem betroffenen Land importiert und dann lediglich umetikettiert wird? Durch die Stabilisotopen-Analyse können solche Fälschungen schnell aufgedeckt werden, sofern sich ausreichend Personal findet, um die entsprechenden Stichproben vorzunehmen …