Bei "Basic" bröckelt die Basis: Gründer verkaufen Aktien, Lidl könnte Mehrheitsaktionär werden

Bei "Basic" bröckelt die Basis: Gründer verkaufen Aktien, Lidl könnte Mehrheitsaktionär werden

Bei "Basic", der Nummer zwei unter den deutschen Bio-Supermärkten, bröckelt die Basis: Im Zusammenhang mit der Beteiligung der Discounter-Gruppe Lidl-Schwarz (siehe vorheriger Beitrag) haben nun zwei der Basic-Gründer sowie der Miteigentümer "Asi-Gruppe" angekündigt ihre Anteile verkaufen zu wollen, berichtet die taz heute:

Nach Auskunft des Basic-Vorstands Joseph Spanrunft hat der Lidl-Eigentümer ihm gegenüber ein klares Interesse an weiteren Aktien bekundet. "Und wir werden sie nicht daran hindern, weitere Aktien zu kaufen", sagte Spanrunft der taz. Wie am vergangenen Freitag bekannt wurde, hält Lidl derzeit elf Prozent der Basic-Aktien (die taz berichtete). Mit den Anteilen von Schweisfurth, Müller und der Asi-Gruppe käme die Schwarz-Gruppe auf über 60 Prozent und wäre damit Mehrheitsaktionär. Der verbliebene aktionär und Mitgründer von Basic, Finanzvorstand Hans Priemeier, befürwortet die Übernahme durch die Schwarz-Gruppe.


2 comments.

  1. Das hinterlässt alles in allem ein komisches Gefühl. Auch wenn Lidl in letzter Zeit viel verlorenes Terrain aufholen wollte und sich nun im Bio-Discount engagiert, kann es der Marke Basic schon schaden. Zumindest bei den Zielgruppen, auf deren schwarzer Liste Lidl, Schlecker & Co. stehen. Aber die Kommentare der Basic-Gründer haben so was aus der alten New-Economy… jetzt kann man sein Geschäft wohl schnell mal vergolden.

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