
Trend, Boom, Hype – allmählich bin ich es leid, immer dieselben Begriffe im Zusammenhang mit gesunder, biologischer Ernährung zu lesen. Liebe Leute: Bio -Lebensmittel sollte eigentlich nichts mit Hipness zu tun haben sondern sind etwas – nun, ja – ganz Natürliches. Etwas Normales, anders als die Chemie-verseuchten Pseudo-Lebensmittel einiger Discounter.
Nach diesem Statement kann ich mich in aller Ruhe über einen Artikel in der Wirtschaftswoche aufregen, wo ebenfalls vom Ende des Bio-Booms die Rede ist:
Nachdem es fast zwölf Jahre hoch her ging, ist jetzt Stagnation angesagt. Vor allem bei Aldi, Rewe & Co. wird weniger mit ökologischen Lebensmitteln erlöst.
Auf der anderen Seite konnte der Bio -Fachhandel zulegen und gemessen an den Verlusten der gesamten Lebensmittelbranche dürfte "Bio" deutlich besser dastehen. Und überhaupt sollten wir uns allmählich daran gewöhnen, dass "Bio" eben nicht reiner Trend ist sondern gesünder und eben auch nachhaltiger. Denn:
Im Unterschied zu Massen-Bio-Lebensmitteln in Billigmärkten, die dort als Alternative zu konventionellen Lebensmitteln angeboten werden, wird in reinen Biosupermärkten oder kleinen Bioläden vor allem auf Produkte aus regionaler Herstellung und strengeren Vorschriften für den Anbau gesetzt.
Und das bereits seit Jahrzehnten!