Bio -Erdbeeren in der Kritik

Bio -Erdbeeren in der Kritik
© _dominic

Bio -Erdbeeren sind lecker und ein bisschen tragen sie ja auch zu unserem guten Gewissen bei. Das liegt jedoch möglicherweise daran, dass die Produktionsbedingungen für die lecker-roten Früchte nur den Wenigsten bekannt sind. Zugegeben: es betrifft wieder nur einen Teil der Branche, den die "Bild" in gewohnt investigativer Weise beleuchtet hat:

Aus reiner Profitgier veröden in Südspanien langsam aber sicher ganze Landstriche wegen des exzessiven Anbaus der roten Früchte. Verursacher sind andalusische Möchtegern-Biobauern, die dem chronischen Wassermangel in der ohnehin trockenen Region auf ganz eigene Art begegnen: Sie zapfen auf ihren Plantagen einfach direkt den Grundwasserspiegel an.

Das Resultat: für ein Kilo Erdbeeren werden satte 115 Liter Wasser verbraucht. Was also tun? Der WWF rät, in erster Linie deutsche Erdbeeren zu kaufen, die einen geringeren Wasserbedarf zu haben scheinen. Überdies bieten manche Discounter Erdbeeren aus wasserschonendem Anbau an.

Sind diese Kriterien erfüllt, so freut sich nicht nur der Geschmackssinn sondern auch das Gewissen…


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