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Gut pflegen
von Creative Weblogger am 11.12.09
Ach, ja: die gute, alte Gurkenmaske. Da kann man in den meisten Fällen noch sicher sein, dass drin ist, was draufsteht. Okay: schräger Vergleich aber zumindest ist Gurke gleich Gurke. Was man von Bio -Kosmetik nicht behaupten kann. Denn zahlreiche Produkte, die als Bio deklariert werden, sind genau genommen reine Chemie.
Skandalös, könnte man dazu sagen und auch Daily Green prangert diese Etikettenschwindel an:
Die Verbraucherschützer hatten 18 Produkte mit Bio-Anspruch getestet und herausgefunden: Statt aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen viele angebliche Naturkosmetik-Produkte entweder komplett oder zumindest zum größten Teil aus künstlichen chemischen Subs- tanzen. Für die Verbraucherschützer stellt dies eine Irreführung der Verbraucher dar, denn häufig sind auf der Verpackung Aloe- Vera-Blätter oder Bio-Granatäpfel abgebildet, im Produkt selbst aber überhaupt nicht enthalten. Auch die Begriffe “Naturemulsion” oder “Naturfarben” täuschen.
Schade nur, dass die Deklarationen im Biokosmetik -Bereich noch nicht geschützt sind und Unternehmen wie Biomaris, Biotherm, Procter & Gamble, Schwarzkopf & Henkel, The Body Shop, Unilever und Yves Rocher munter weiter "Bio"produkte verkaufen dürfen.
Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte vorher einen Test lesen und sich vergewissern, dass die Kosmetik wirklich "bio" ist.
Permalink: Bio - Kosmetik oftmals falsch deklariert
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Wong
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