
"Die EU-Präsidentschaft nutzen – den Klimawandel stoppen!" – unter diesem Motto haben bereits über 16.400 Menschen einen Klima-Appell an die bundesregierung unterzeichnet. Sie fordern die Durchsetzung von sechs konkreten Punkten, die in den letzten vier Monaten – bzw. jetzt sind's ja fast nur noch drei Monate – der deutschen EU-Präsidentschaft endlich konsequente Schritte für den Klimaschutz bringen sollen:
1. Europa zum Vorreiter bei den Klimaverhandlungen machen!
2.Europas Autohersteller zum Klimaschutz verpflichten
3. Die Erneuerbaren Energien konsequent ausbauen!
4. Energieeffizienz fördern!
5. Die Monopolmacht der Energiekonzerne beenden!
6. Europas Airlines für ihren CO2-Ausstoß zahlen lassen!
Der Klima-Appell unter (naheliegende URL) http://www.klima-appell.de wird von dem Online-Bürgernetzwerk Campact, der Deutschen Umwelthilfe (DUH), dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Deutschen Naturschutzring (DNR), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Germanwatch, urgewald, dem Forum Umwelt- und Entwicklung und der BUNDjugend getragen. Die Unterschriften unter dem Klima-Appell sollen der Bundesregierung anlässlich des Treffens der EU-Umweltminister in Essen Anfang Juni eingefroren in eine Eiswand übergeben werden. Die Eiswand wird den Schriftzug "Zeit zum Handeln" tragen und während des Ministertreffens zusammenschmelzen – wie es auch die verbleibende Zeit zum Handeln tut.
Ich weiß nicht, ob die Rechnung stimmt, aber gefallen würde sie mir: Je mehr Unterschriften, desto größer die Eiswand, desto mehr Schmelzwasser – und desto nassere Umweltministerfüße