Darf’s wieder schmecken? Greenpeace findet weniger Pestizide in Tafeltrauben

Darf's wieder schmecken? Greenpeace findet weniger Pestizide in Tafeltrauben

Jaja, letzte Woche hab ich noch gelästert, als mir meine Kollegin mit einem Schälchen Trauben entgegen kam: "Ah, die tägliche Pestizid-Dosis, wohl bekomm's!". Heute muss ich mich dafür ein bisschen schämen, denn was lese ich? Folgendes:

Die Belastung von Tafeltrauben mit giftigen Pestiziden ist in einem aktuellen Greenpeace-Test auf ein Sechstel der Werte aus den Vorjahren gefallen. Nur noch 8 Prozent der geprüften Ware beurteilt Greenpeace als nicht empfehlenswert, da gesetzliche Grenzwerte überschritten wurden. Insgesamt hat die Umweltorganisation 71 Proben von Tafeltrauben aus neun großen Supermarktketten in neun deutschen Großstädten untersuchen lassen.

Einzig der Discounter Norma hat sich als schwarzes Schaf erwiesen: 44 Prozent der Proben sind zu hoch belastet. Die Früchte von Rewe und Kaisers-Tengelmann schneiden dagegen am besten ab. Aldi, Edeka, Kaufhof, Lidl, Penny, Plus und Real liegen im Mittelfeld. Zwar sinken die Werte, doch noch immer finden sich in 90 Prozent der konventionell angebauten Ware Rückstände von Pestiziden. Die Tafeltrauben stammten großteils aus Italien, Griechenland und Spanien. Die bioware im Test erwies sich in allen Fällen als pestizidfrei und wird von Greenpeace ohne Abstriche empfohlen.

Schöne Sache, da hol' ich mir doch morgen auch gleich welche! Wo man die ungiftigsten Träublein bekommen kann, kann man im "Hintergrundpapier" bzw. PDF von Greenpeace nachlesen.


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