Der Gipfel: 30.000 Tonnen CO2 zusätzlich!

Der Gipfel: 30.000 Tonnen CO2 zusätzlich!

An dieser Stelle ein dickes Danke an den aktuellen SPIEGEL, denn diese Zahlen habe ich schon lange gesucht: Die Klimabilanz des nun ja unmittelbar bevorstehenden Spektakels in "Scheinheiligendamm"! Die stolze Summe von 30.000 Tonnen CO2, so hat die Beratungsirma "ClimatePartner" im Auftrag des SPIEGEL errechnet, würden durch den zweitägigen "Gipfel" zusätzlich entstehen – etwa so viel wie eine Kleinstadt mit 3.000 Einwohnern im ganzen Jahr verursacht. Genauer aufgeschlüsselt sieht die Rechnung so aus:

Allein die Regierungsmaschinen auf ihrer Reise nach Rostock-Laage und wieder zurück schlagen mit 7138 Tonnen Kohlendioxid zu Buche. Dazu kommen 5000 Tonnen für Gipfelgäste aus fünf Schwellenländern, aus Afrika, brüssel und von der Uno in New York. Hinzu kommt der Schadstoffausstoß von Hubschraubern und Dienstwagen. Für das Technische Hilfswerk sowie 16.000 Polizisten fallen für Transport und Übernachtung nach ClimatePartner-Berechnungen 3300 Tonnen CO2 an. Weitere rund 8000 Tonnen steuern die Herstellung und der Transport des zwölf Kilometer langen Schutzzauns bei. Demonstrationen sind ebenfalls klimaschädlich: Bei kalkulierten 100.000 Teilnehmern fallen 1600 Tonnen Kohlendioxid an. Schließlich tragen auch die akkreditierten 4700 Journalisten mit 1000 Tonnen Kohlendioxid zum Gipfel bei.

Wie "ClimatePartner" in ihrer Pressemitteilung berichten, sei nach Angaben des Bundespresseamts in den Vorbereitungsgesprächen zum Gipfel das Thema "Klimaneutralität" auf der Tagesordnung gewesen – allerdings ohne handfeste Beschlüsse. Jedes Land solle das selbst regeln. Hat ja prima geklappt.


Post a comment.

Impressum