
Kaffee aus Äthiopien und Uganda, Kakao von der elfenbeinküste, Tee und Wein aus Südafrika, Kunsthandwerk aus Tansania, Rosen aus Kenia, Rohrzucker aus Malawi, Baumwolle aus dem Senegal, Sesam aus Ägypten und vieles mehr – die Landkarte des Fairen Handels bezieht immer mehr Regionen Afrikas ein. Die diesjährige "Faire Woche" steht deshalb unter dem Motto "Afrikanissimo – Entdecke die Vielfalt".
Bis zum 30. September wollen Weltläden, Supermärkte, Initiativen, Gastronomie, Verbände und Einzelpersonen mit über 3.000 Aktionen in ganz Deutschland auf die Bedeutung des Fairen Handels aufmerksam machen und für stärkere Nachfrage sorgen.
"Die Menschen müssen sich darüber klar werden, wer hinter den Produkten steht, die sie täglich konsumieren. Dann können sie mit ihrem Verhalten und ihrer Kaufentscheidung etwas verändern." Tadessa Meskela, Geschäftsführer einer Kaffeekooperative in Äthopien
Da besteht hierzulande durchaus noch Nachholbedarf: Während beispielsweise in England 20% des Kaffeekonsums aus fairem Handel stammen, sind es in Deutschland gerade mal zwei Prozent. Dabei dürfte Kaffee als Fairtrade-Klassiker ja noch zu den bekanntesten und beliebtesten Produkten gehören.
Jetzt aber los und selbst die Vielfalt entdecken, zum Beispiel mit den mundwässernden Ideen aus dem "Faire Woche"-Rezeptheft. Gibt's hier als PDF zum Download. Eine Übersicht aller Veranstaltungen und Aktionen findet sich auf der Webseite der "Fairen Woche" (nicht abschrecken lassen, die Seite lädt nicht gerade schnell).