Gar nicht dufte: Auto-Lufterfrischer mit überhöhten Schadstoffwerten

Gar nicht dufte: Auto-Lufterfrischer mit überhöhten Schadstoffwerten

Ich sag's ja schon seit eh und je: Raus mit den grausligen Stinkedingern, die am Rückspiegel baumeln und die Luft verpesten! "Raus mit den Dingern", sagt jetzt auch Ã-ko-Test, das 18 der "duftenden" Bäumchen, Bälle, Blätter oder sonstigen Objekte ins Testlabor geschickt hat: Sieben schnitten glatt "ungenügend" ab, denn sie enthalten laut Testern "hohe Mengen bedenklicher Stoffe, ein Teil davon gast aus und belastet die Raumluft". Geringfügig besser sah das Ergebnis bei zwei "mangelhaften" Bäumchen aus. Auch die besten Duftobjekte schnitten nur "befriedigend" ab. Die Note "Sehr gut" gab es nicht.

Die meisten untersuchten Produkte geben laut Loboranalyse fünf bis 20 Mal mehr flüchtige organische Verbindungen an die Innenraumluft ab, als es das deutsche Umweltbundesamt empfiehlt.

Werte von 200 bis 300 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft sollten im Hinblick auf empfindliche Personen wie Kinder oder asthmatiker angestrebt werden. Die in den Laboren gemessenen Mengen über 3.000 Mikrogramm pro Kubikmeter "können zu Befindlichkeitsstörungen wie Kopfschmerzen oder Reizungen der Schleimhäute führen", kritisierten die Konsumentenschützer.

AUaführliche Infos? Immer der Nase nach

Insbesondere Raucher sollten Lufterfrischer unbedingt aus ihrem Cockpit verbannen: "Ein Raucher multipliziert geradezu das Risiko, wenn er im Auto qualmt und gleichzeitig ein Duftbaum am Rückspiegel befestigt hat", so der Vorsitzende des Deutschen Berufsverbands der HNO-Ärzte, Michael Jaumann. Durch das Ausdampfen von Chemikalien entwickelten sich die Duftbäume zu "Krebs-Turbos".


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