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All diejenigen, die selten oder nie in die Kirche gehen, werden das folgende Posting vielleicht eher mit Schulterzucken hinnehmen. Doch ist es schon interessant, dass selbst die Hostien für das christliche abendmahl nunmehr in Bio-Qualität geliefert werden. Doch in der Tat klärt uns MV-Regio darüber auf, dass ein Hersteller in Ludwigslust die faden Oblaten streng ökologisch herstellt.
Die Kundenliste ist lang. Sie umfasst derzeit mehr als 900 Abnehmer in aller Welt. Die kleinen Teigblättchen werden neben vielen evangelischen Kirchgemeinden in Mecklenburg vor allem von der westfälischen evangelischen Landeskirche mangels eigener Kapazitäten bezogen. Per Paketdienst werden Ludwigsluster Hostien unter anderem auch nach Russland, Nigeria und Großbritannien verschickt.
Nun, ja. So richtig nahrhaft sind die kleinen Teigplättchen ja nicht. Doch warum sollte der Leib Christi (zumindest für Anhänger der transsubstantiatio) nicht auch kontrolliert biologisch genossen werden? Ein richtiges Signal wie ich finde.