Ja zu Deutschland: Die "made in Germany"-Datenbank
abgelegt im Archiv Gut leben am 31.07.07
Nein, bei dieser Abbildung handelt es sich nicht um ein Relikt aus dem letzten WM-Sommer, sondern um das Siegel der "Initiative Ja zu Deutschland.de". Das Verbraucherportal will "Firmen, die in Deutschland produzieren und Verbraucher, die an Produkten "Made in germany" interessiert sind, zusammenbringen".
In Zeiten, in denen immer mehr Produktionen und Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, wollen immer mehr Verbraucher diesem Trend mit ihrem Kaufverhalten aktiv gegensteuern - und sind durchaus auch bereit, für Produkte mehr zu bezahlen, die in Deutschland produziert werden. Aber das ist gar nicht so einfach: Viele Firmen, denen - historisch gewachsen - der Ruf eines "guten, deutschen Traditionsunternehmens" anhaftet, haben die Produktion längst in Billiglohnländer verlagert. Andererseits bekennen sich viele junge (und oft extrem innovative) Betriebe zum Standort Deutschland", die in der Öffentlichkeit (noch?) nicht so bekannt sind.
"Ja zu Deutschland" bietet eine zentrale Plattform für in Deutschland fertigende Unternehmen, deren Herzstück die "Wer produziert hier"-Datenbank ist: In diese Produkt- und Firmendatenbank können sich alle Firmen kostenlos eintragen und präsentieren, die Produkte "Made in Germany" herstellen. Interessierte Verbraucher können dann - ebenfalls kostenlos - gezielt nach Produkten "Made in Germany" suchen und sich über die Unternehmen informieren, die hinter den Produkten stehen.
Frage an die geschätzten Mitleser: Ist das Thema "Made in Germany" für euch von Interesse? Ich überlege nämlich, ob ich in loser Folge einzelne dieser Firmen vorstellen könnte / sollte.

Tags: made+in+germany ja+zu+deutschland siegel
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Kommentar von:
S. Meyer
(02.08.07 7:27 Uhr)
Kommentar von:
Heike S.
(27.06.08 8:11 Uhr)
Ich bin an diesen Informationen sehr interessiert, vor allem nach der NOKIA Sache. Aber es ist wirklich schwer Firmen, die noch in D. produzieren zu finden. Und bei Eigenangaben....... Wer weiss schon, ob es stimmt!!!!!!
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Dieses ist aber auch nur ein Teilstück - wie sieht es aus, wenn Firmen zwar noch hier produzieren, jedoch mit 95% Belegschaft aus Billiglohnländern zu Dumpinglöhnen, bzw. die finanzielle Abwicklung aus Steuergründen ins Ausland verlegt ist.
Wo zieht man also die Grenze um wirklich guten Gewissens Ware aus deutscher Produktion anzubieten ?
Letztendlich wieder nur ein Gütesiegel mehr für den Verbraucher, bei dem zumindestens eines sicher ist : 100% deutsche Steuergelder für den administrativen Aufwand.