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Kaviar - aber bitte Bio

abgelegt im Archiv Gut genießen am 07.03.10

Kaviar - aber bitte Bio
© Bill in DC
Kaum ein anderes Gericht bzw. Lebensmittel galt in der Vergangenheit als so inkorrekt wie der Kaviar. Das liegt unter anderem daran, dass der Stör vom Aussterben bedroht ist und der Handel mit Wildkaviar seit einiger Zeit sogar verboten wurde. "Was tun?" - werden sich die Feinschmecker fragen und die Antwort kommt ausgerechnet aus dem Münsterland.

Dort nämlich wird Beluga -Kaviar aus Zuchtfarmen angeboten, der noch dazu biologisch ist. Wie die "Zeit" berichtet, handelt es sich dabei nicht nur um ein deutlich "korrekteres" Produkt als die Schmuggelware vom wilden Beluga, Osietra oder Sevruga: auch die Qualität ist deutlich besser:

In einem See im Münsterland leben kaspische Störe einträchtig neben Forellen, Aalen, Karpfen und Zandern und erhalten weder Antipilzmittel noch Antibiotika, wie es in einigen anderen Farmen üblich ist.

Züchter Stefan Dissel muss jeweils zwölf Jahre warten, bis die Tiere die ersten Eier abgeben und entsprechend teuer ist die Ware dann auch: 2.000 Euro für ein Kilo Osietra und satte 4.900 Euro für das Kilo Beluga muss der Gourmet schon hinblättern. Dafür ist die Qualität aber auch 1a und es werden keine Tierbestände bedroht ...


Permalink: Kaviar - aber bitte Bio

Tags: Bio  Öko  Ökologisch  Kaviar  Beluga  Stör 

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