Klima-Killerpilze: Köln, Stuttgart und Tübingen haben was gegen Heizpilze

Klima-Killerpilze: Köln, Stuttgart und Tübingen haben was gegen Heizpilze

Mit Freuden entnehme ich der taz, dass einzelne Kommunen beginnen, dem galoppierenden Heizpilz-Wahn Einhalt zu gebieten. Wer die Dinger nicht kennt: Es handelt sich um die ebenso hässlichen wie energiewirtschaftlich hanebüchenen Heizstrahler, mit denen Gastronomen die Biergarten-Saison auf das ganze Jahr auszuweiten versuchen. Greenpeace hat errechnet: Bei einer durchschnittlichen Betriebsdauer von 36 Stunden in der Woche setzt ein Heizstrahler bis zu vier Tonnen Kohlendioxid im Jahr frei – so viel wie das Auto eines Vielfahrers oder ein komplettes gut gedämmtes Einfamilienhaus.

Köln und Stuttgart haben die Klima-Killerpilze bereits seit einiger Zeit auf dem Kieker, dem bericht zufolge allerdings mehr unter ästhetischen Gesichtspunkten. Tübingen mit seinem grünen Oberbürgermeister boris Palmer will nun aus Klimaschutzgründen keine Heizpilze mehr dulden. Und in unser aller Hauptstadt ist aus der Heizpilzfrage ein echtes Politikum erwachsen …

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