Kuscheln verboten: Plüschtiere im Öko-Test

Kuscheln verboten: Plüschtiere im Ã-ko-Test

Eltern dürften mir der Frage was dem lieben Nachwuchs in diesem Jahr unterm Weihnachtsbaum beschert werden soll, langsam ein echtes Problem bekommen. Nachdem erst vor kurzem riesige Rückrufaktionen für Spielzeug aus China für Unruhe sorgten, sind jetzt auch noch die niedlichen Plüschgesellen dran, die jedes Kinderzimmer in Überzahl bevölkern. Ã-ko-Test hat 36 Kuschelfreunde untersucht, mit – wie leider so oft – erschreckenden Ergebnissen.

Die meisten Plüschtiere enthalten zu viele Schadstoffe. Zudem lösten sich oft die Fasern, die dann von Kindern verschluckt werden könnten, so Ã-ko-Test. Und das treffe keineswegs nur Billigprodukte aus China zu, erklärten die Verbraucherschützer. So erhielt bespielsweise auch der 35,50 Euro teure "Ernie" aus der Sesamstraße das Testurteil "Ungenügend". Was Bert wohl dazu sagt?! "Spongebob" und die Puppe "Wicki" enthielten sogar verbotene Substanzen und dürften eigentlich gar nicht verkauft werden.

Zwar seien verschluckbare Kleinteile in Spielzeug für Kinder unter drei Jahren untersagt. Die Fasern, die sich bei dem Test zuhauf gelöst hätten und verschluckt werden können, zählten jedoch nicht dazu, bemängelte Ã-kotest und forderte eine Verschärfung der Norm.

Den ausführlichen Testbericht gibt es in der November-Ausgabe von Ã-ko-Test, jetzt am Kiosk eures Vertrauens.


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