Nachhaltigkeitsfonds als alternative Geldanlage

Nachhaltigkeitsfonds als alternative Geldanlage
© Henry.

Biologische Essen, Ã-komode, saubere Energie – das alles sind Themen, denen eine gewisse "Sexyness" nicht abzusprechen ist. Ein bisschen weniger sexy ist da sicherlich der Bereich der nachhaltigen Geldanlage. Denn zum einen merken wir nur am Rande, wo unser Geld denn nun "liegt", zum anderen war es in der Vergangenheit oftmals so, dass man mit politisch inkorrekten Aktien deutlich mehr Geld erwirtschaften konnte.

Doch scheinen diese Zeiten bald zu Ende zu sein. Im Manager-Magazin, das ja nun nicht unbedingt als Fachblatt für Nachhaltigkeit und ethik bekannt ist, findet sich ein Interview mit Andreas Knörzer von der Sarasin-Bank. Dieser berichtet darüber, dass Nachhaltigkeitsfonds in der letzten Zeit mehr und mehr Mittel erhalten und damit auch an Einfluss gewinnen. Auf die Frage, ob Nachhaltigkeit auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten Sinn macht, findet sich folgendes Zitat:

Ja, es hat sich sehr gelohnt. Wir verwalten heute etwa 5 Milliarden Euro und hatten in 2007 ein Wachstum von mehr als 65 Prozent. Die Branche insgesamt hat in den Publikumsfonds Mittelzuflüsse, während die traditionelle Fondsbranche in den vergangenen paar Quartalen insgesamt mit zum Teil heftigen Abflüssen zu kämpfen hatte. Im ersten Quartal haben Aktienfonds meines Wissens nach vier Milliarden Euro verloren, nachhaltige Fonds hingegen verzeichneten mehrheitlich Mittelzuflüsse.

Hoffentlich hält dieser Trend auch in Zukunft an.


2 comments.

  1. Nachhaltigkeit ist sehr wichtig ;)

  2. Das Grün hier ist so passend =)

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