SAS: Software analysiert Nachhaltigkeit
abgelegt im Archiv Gut arbeiten am 06.05.08

© Arbron
Na, wenn das mal keine Augenwischerei ist. In der Computerwelt findet sich ein Bericht über eine Software aus dem Hause SAS, die angeblich die Nachhaltigkeit bzw. Kosten und Risiken von Umweltsünden abschätzt. Allein diese Formulierung ist schon ein wenig fragwürdig. Denn eigentlich sollte man mit so etwas nicht kalkulieren sondern sich einfach nicht versündigen:
Allerdings räumte Mikael Hagström, Executive Vice President Europe, Africa und Asia Pacific, auf der Veranstaltung ein, dass Unternehmen zunächst entsprechende soziologische und umweltrelevanten Daten sammeln müssten, da sie normalerweise nicht vorliegen.
Die Idee ist an sich gut und hat auch schon erste Kundschaft eingebracht:
Als ersten Kunden präsentierte alyssa Farrell, Marketing Managerin für Sustainability Solutions bei SAS, den Netzwerkausrüster Cisco. Laut Neil Harris, Green Technology Manager bei Cisco, setze man die Software ein, um unternehmensweit neue Techniken in Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit zu bewerten beziehungsweise die eigenen Energiekosten zu reduzieren. Auch könne man nun Projekte und Ressourcen gezielter einsetzen.
Sofern sich die Unternehmen dann auch an die Ergebnisse halten, ist eine solche Software sicherlich gut. Doch fürchte ich - wie eingangs erwähnt - dass am Ende nicht viel dabei herauskommt und sich Umweltschutz schlichtweg als zu teuer erweist.

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Permalink: SAS: Software analysiert Nachhaltigkeit
Tags: Umweltschutz Software SAS
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