
© loop_oh
Normalerweise lesen sich Themen, von denen auch Endnutzer etwas haben, ja spannender als ein Posting über eine Bio-Erdgasanlage. Doch was der EON-Konzern im oberpfälzischen Schwandorf auf die Beine gestellt hat, ist wahrlich eine Erwähnung wert. Nicht mehr und nicht weniger als die größte Anlage Europas wurde gebaut – die künftig 5.000 Haushalte mit Gas versorgen wird.
Diese Zahl klingt erst einmal nicht besonders viel, doch ist damit ein Anfang gemacht. So schreibt Verivox:
In der Anlage würden pro Jahr aus 85 000 Tonnen in der Region angebauten Agrarrohstoffen etwa 16 Millionen Kubikmeter biogas produziert und ins normale Gasnetz eingespeist
Geplant sind weitere Anlagen und glaubt man dem Konzern, so werden bis zum Jahr 2030 rund zehn Prozent des deutschen Erdgasbedarfs aus Biogasanlagen gedeckt werden.
Gute Aussichten.
Wir wohnen inmitten güllegedüngter Felder. Daher las ich eben mit großem Interesse, auf welche Weise es möglich ist, aus Gülle Biogas und weitere verwendbare Wertstoffe zu gewinnen: http://www.igb.fraunhofer.de/www/GF/Umwelt/biogas/dt/Guelle.dt.html .
Hans Kolpak
Pfoten und Fell
Posted by Hans Kolpak on Juli 19th, 2008.
Hallo,wir finden diesen Blog super!!!Großes Lob und weiter so.
Die Bio-Reformatoren von http://www.myreform.de!
Posted by Jens on Juli 24th, 2008.
Ich wohne ebenfalls sehr ländlich, doch eine derart große Anlage gibt es bei uns in der Region leider noch nicht. Einige örtliche Landwirte verkaufen allerdings schon fleißig an die Energieproduzenten.
Posted by Diablo on September 27th, 2008.
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Posted by neon on Juni 12th, 2009.
Bio-Erdgas klingt erstmal sehr ökologisch- aber wer wie ich tagtäglich und ununterbrochen die Anlieferfahrzeuge an seinem Fenster vorbeirollen sieht (85.000 to!!), bezweifelt den ökolischen Effekt. Energiesparen – das ist der richtige Weg.
Posted by Eva on Oktober 7th, 2009.