"Strike Bike": Das Solidaritäts-Radl aus selbstverwalteter Produktion

"Strike Bike": Das Solidaritäts-Radl aus selbstverwalteter Produktion

Seit Anfang Juli hält die Belegschaft die Fahrradfabrik »bike Systems GmbH« in Nordhausen (Thüringen) im Dreischicht-Betrieb besetzt. Damit wollen die Mitarbeiter verhindern, daß der Betrieb endgültig demontiert wird, wie es bereits dem zweiten ehemaligen Fahrradwerk im sächsischen Neukirch erging. Beide Werke waren 2005 von der texanischen »Lone Star Investment« übernommen worden.

Die 135 Kolleginnen und Kollegen haben beschlossen, die Produktion von Fahrrädern in Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Dafür müssen bis zum 2. Oktober verbindlich 1.800 Bestellungen für das eigens konzipierte "Strike-Bike" eingehen. Das feuerrote Radl gibt es als 28'' Herren- oder Damen-Variante für solidarische 275 Euro als Einzelbestellung und für 200 Euro als Ladenbestellung. Ein "grundsolides Fahrrad für den Einsatz im Kiez", verspricht die an der Konzeption beteiligte Rad-Spannerei aus Berlin-Kreuzberg.

Mehr Infos und Bestellung auf der "Strike-Bike"-Homepage!


One comment.

  1. Juhu! Wenn das nicht günstig ist! Wundert mich nur, wie die das Herstellen, da in der PM ja steht, dass nurmehr die Lackierei vorhanden sei?!

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