"Unser Problem ist der aufrechte Gang": Warum Autos so wichtig sind
abgelegt im Archiv Lese- und Denkstoff am 18.09.07
Kurz und knackig: Lesebefehl! Ein wirklich tolles, interessantes Interview habe ich da bei der Zeit gefunden:
Der Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher über den inneren Zwang zur Mobilität, falsch verstandene freiheit und den Grund dafür, dass allen Benzinpreiserhöhungen zum Trotz noch immer kaum jemand auf sein Auto verzichten will.

Tags: Mobilität Autos Verkehrsforscher die+zeit verkehr Hermann+Knoflacher
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Kommentar von:
Sascha
(19.09.07 23:28 Uhr)
Kommentar von:
Roland
(20.09.07 17:01 Uhr)
Mit den "menschlichen Errungenschaften" meint Knoflacher auch das soziale Netz, das aufgebaut wurde durch das zusammensiedeln der Menschen in Städten. Ich finde die Stelle acuh besonders schön, wo Knoflacher sagt, dass Fußgänger die Straße 7000 Jahre lang für sich hatten und in den letzten 50 Jahren erst an den Rand gedrängt wurden. Den Radfahrern gehts auch so mit ihren Radwegen, die oft genug wieder den Fußgängern von ihrem Platz abgeschnitten wurden.
Über Critical Mass werden seit einiger Zeit auch in Europa Radtouren durch die Stadt organisiert. Unter dem Motto "reclaim the street" also auf der Straße und nicht auf den Radwegen. In Wien ist es morgen, Freitag 21.September 2007 wieder so weit.
Knoflacher hat in Wien einiges erreicht, aber mehr haben die Autolobbies errreicht, denn nach der Fußgängerzone in der Kärtnerstraße war in Wiens Zentrum nahezu auch schon wieder alles vorbei mit dem Platz schaffen für die natürlichste Art der Fortbewegung.
Auch dazu noch ein Hinweis: Am 22. September ist Autofreier Tag und in Wien (sorry, dass ich immer wieder auf "meine" Stadt zurückkomme) wird diese mit einem Picknick am Ring begangen, einer der zentralen Verkehrsadern im Zentrum der Stadt.
Vielen Dank Barbara für deinen Hinweis auf ein gutes Interview mit Hermann Knoflacher
roland
Über Critical Mass werden seit einiger Zeit auch in Europa Radtouren durch die Stadt organisiert. Unter dem Motto "reclaim the street" also auf der Straße und nicht auf den Radwegen. In Wien ist es morgen, Freitag 21.September 2007 wieder so weit.
Knoflacher hat in Wien einiges erreicht, aber mehr haben die Autolobbies errreicht, denn nach der Fußgängerzone in der Kärtnerstraße war in Wiens Zentrum nahezu auch schon wieder alles vorbei mit dem Platz schaffen für die natürlichste Art der Fortbewegung.
Auch dazu noch ein Hinweis: Am 22. September ist Autofreier Tag und in Wien (sorry, dass ich immer wieder auf "meine" Stadt zurückkomme) wird diese mit einem Picknick am Ring begangen, einer der zentralen Verkehrsadern im Zentrum der Stadt.
Vielen Dank Barbara für deinen Hinweis auf ein gutes Interview mit Hermann Knoflacher
roland
Kommentar von:
Roland
(20.09.07 17:05 Uhr)
Mit den "menschlichen Errungenschaften" meint Knoflacher auch das soziale Netz, das aufgebaut wurde durch das Zusammensiedeln der Menschen in Städten. Ich finde die Stelle besonders schön, wo Knoflacher sagt, dass Fußgänger die Straße 7000 Jahre lang für sich hatten und in den letzten 50 Jahren erst an den Rand gedrängt wurden. Den Radfahrern gehts auch so mit ihren Radwegen, die ihrerseits oft genug wieder den Fußgängern von ihrem Platz abgeschnitten wurden.
Über Critical Mass werden seit einiger Zeit auch in Europa Radtouren durch die Stadt organisiert. Unter dem Motto "reclaim the street" also auf der Straße und nicht auf den Radwegen. In Wien ist es morgen, Freitag 21.September 2007 wieder so weit.
Knoflacher hat in Wien einiges erreicht, aber mehr haben die Autolobbies errreicht, denn nach der Fußgängerzone in der Kärtnerstraße war in Wiens Zentrum nahezu auch schon wieder alles vorbei mit dem Platz schaffen für die natürlichste Art der Fortbewegung.
Auch dazu noch ein Hinweis: Am 22. September ist Autofreier Tag und in Wien (sorry, dass ich immer wieder auf "meine" Stadt zurückkomme) wird diese mit einem Picknick am Ring begangen, einer der zentralen Verkehrsadern im Zentrum der Stadt.
Vielen Dank Barbara für deinen Hinweis auf ein gutes Interview mit Hermann Knoflacher
roland
Über Critical Mass werden seit einiger Zeit auch in Europa Radtouren durch die Stadt organisiert. Unter dem Motto "reclaim the street" also auf der Straße und nicht auf den Radwegen. In Wien ist es morgen, Freitag 21.September 2007 wieder so weit.
Knoflacher hat in Wien einiges erreicht, aber mehr haben die Autolobbies errreicht, denn nach der Fußgängerzone in der Kärtnerstraße war in Wiens Zentrum nahezu auch schon wieder alles vorbei mit dem Platz schaffen für die natürlichste Art der Fortbewegung.
Auch dazu noch ein Hinweis: Am 22. September ist Autofreier Tag und in Wien (sorry, dass ich immer wieder auf "meine" Stadt zurückkomme) wird diese mit einem Picknick am Ring begangen, einer der zentralen Verkehrsadern im Zentrum der Stadt.
Vielen Dank Barbara für deinen Hinweis auf ein gutes Interview mit Hermann Knoflacher
roland
Kommentar von:
Roland
(21.09.07 12:22 Uhr)
(1) sorry für das doppelposting, da ging offensichtlich etwas schief beim editieren innerhalb der 15 Minuten. Bitte Ersteres streichen.
(2) für Knoflacher-süchtige noch ein zweites interview in der Wiener')" rel="nofollow">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4664&Alias=wzo&c
ob=292254¤tpage=0">Wiener
Zeitung.
(2) für Knoflacher-süchtige noch ein zweites interview in der Wiener')" rel="nofollow">http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4664&Alias=wzo&c
ob=292254¤tpage=0">Wiener
Zeitung.
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"Nein, aber die menschlichen Errungenschaften der letzten Generationen sind durch das Auto zerstört worden."
Von dem was ich verstanden habe, finde ich zwischen den Zeilen die Annahme, dass Autofahren eine Freizeitbeschäftigung ist, z.B. an der Stelle mit der Sucht. Ist Trinken und Atmen eine Sucht? Wie kann dann Autofahren eine Sucht sein, wenn es für viele ebenso lebensnotwendig ist? Die Trennung von Arbeits- und Wohnraum ist eben in vielen Fällen ziemlich nützlich gewesen, man denke an die neuen grünen Siedlungen in Manchester zur Zeit der Industrialisierung. Aufm Bauernhof damals lies sich noch leben und arbeiten, im Büro von google vielleicht auch wieder, aber dazwischen ist das doch sehr schwer vorstellbar nur durch Verkehrplanung zu regeln. Das ist ein Systemproblem.
Gut finde ich die Stellen um die Freiheit beim Fahren - die Werbung, wo jeweils nur ein Auto fährt, ohne Fremdverkehr, sind ja so lächerlich. Bleibt nur die Hoffnung, dass der technische Fortschritt die Unfallzahlen durch automatisiertes Fahren extrem senken.