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Wenn es ein Unternehmen gibt, dass geradezu paradigmatisch für political incorrectness steht, dann ist das vermutlich Wal Mart. Klar, auf Anhieb würden mir auch noch mehr Einzelhandelskonzerne einfallen, doch die betreiben zumindest nicht so penetrantes Greenwashing. Im Fall von Wal-Mart jedoch berichtet das Handelsblatt, dass der Konzern künftig einen eigenen Ã-ko-Index einführen möchte:
Es könne aber noch Jahre dauern, bis Waren mit dem Umweltnachweis tatsächlich in die Läden kämen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch im Internet unter Berufung auf an dem Vorhaben beteiligte Experten. Den offiziellen Startschuss des Projekts wolle Wal-Mart an diesem Donnerstag mit einem Fragenkatalog für die Lieferanten geben.
Was soll das Ganze also? Reine PR? Um ehrlich zu sein würde mich das nicht wundern. Denn die Frage, wie es Wal-Mart schaffen möchte, auf der einen Seite korrekte Produkte anzubieten, auf der anderen Seite jedoch jeden Preis zu brechen gibt es bislang keine Antwort.