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Ist es clever, Mitte April ein Posting zum Thema Weihnachten zu verfassen? Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Doch sollte ich bis zum Dezember warten und die Aktualität der durchaus interessanten Meldung damit ignorieren? Sicherlich nicht. Bei DeBug findet sich eine spannende Analyse zum Interesse für Nachhaltigkeit im Weihnachtsgeschäft. Dieses tendiert offensichtlich gegen Null oder wie es im Artikel heißt: Zu Weihnachten scheint es nämlich keine Sau zu interessieren.
grundlage ist das Suchvolumen bei Google, was ja durchaus Aussagekraft hat:
Schaut man sich die Kurve an, die das Suchvolumen nach dem Begriff "Sustainability" anzeigt, so bricht sie jedes Mal zum Jahresende enorm ein, erholt sich aber wieder recht schnell, sobald der romantische Christkindswahnsinn und Silvester wieder vorbei sind.
Ob Nachhaltigkeit aus diesem Grund dann gleich als "Ersatzglaube" bezeichnet werden sollte, ist allerdings eine andere Frage.
Da es sich um eine Ergänzung der Printausgabe handelt, ist dieser Beitrag nicht ganz unaktuell, da die Aussage, dass es sich um eine Ersatzreligion handele nicht von uns stammt, sondern von so “klugen“ Köpfen wie Horx und Crichton.
Da Weihnachten das einzige “spirituelle“ Event im technokratischen Kapitalismus darstellt, war dieser Zusatz fast unvermeidbar und da wartet man nicht bis Weihnachten
Posted by de:bug on April 17th, 2008.
Ich kann zwischen Nachhaltigkeit und Weihnachten keinen Widerspruch erkennen.
Es gibt doch mittlerweile eine Vielzahl nachhaltiger Weihnachtsgeschenke.
Zwei unterschiedliche Arten möchte ich hier erwähnen:
1) Über die Hungersnot-Hilfsorganisation OXFAM kann man für arme Ländern Kondome, Ziegen, Schulgebühren oder Energiesparherde verschenken.
Die Beschenkten erhalten eine Geschenkkarte mit den Grüßen des Schenkenden
zugeschickt. Zudem erfahren sie durch die Karte, was ihr Geschenk bewirkt.
Pressemitteilung hierzu: http://www.oxfam.de/download/PM_OxfamUnverpackt.pdf
Produktübersicht hierzu: http://www.oxfam.de/a_zusatzseite.asp?id=433
2) Mit dem „GeschenkBaum“ und „BaumSparVertrag“ bietet die Bonner Forestfinance
Öko-Geschenke an, die für den Beschenkten eine doppelte Rendite bringen:
Neben der Umwelt- und Klimaschutzrendite auch noch rd. 5 % finanzielle Rendite beim Geschenkbaum und sogar doppelt so viel beim Baumsparvertrag. Der Beschenkte erhält die Geschenkurkunden in einer Edelholz-Geschenkbox:
http://www.umweltjournal.de/fp/archiv/AFA_umweltnatur/14942.php
Posted by Thomas Sandberg on Dezember 8th, 2008.